Teil 2: Haxenpfanne, Kinderland und ein Murmeltier

Lustige Anekdoten vom „Sattelbauer“

Nach diesem spannenden und ereignisreichen ersten Tag zogen wir, um Geist und Seele zu stärken, hinauf zum „Sattelbauer“. Dieser Kultgasthof liegt auf gut 1.300 Metern und ist zweifellos einer der schönsten im Salzburgerland. Die legendäre Haxenpfanne war ebenso gut, wie der Ruf, der ihr vorauseilt.

Der Hexengeist, begleitet von persönlichen Anekdoten und Zoten des Wirts, trug ebenfalls seinen Teil zu einem gelungenen Abend bei. Die Erholungsphase im „Zünftigen“ gab uns zudem neue Kraft, für die Rückkehr ins Tal. Leider lag nicht mehr genug Schnee für die abenteuerliche Schlittenabfahrt zum Ort. Aber das wird unbedingt beim nächsten Besuch nachgeholt.

Erfahrungen mit Kleinkindern in Skikursen

Am Mittwochmorgen begrüßte uns die Sonne erneut mit strahlendem Lächeln. Wir trafen uns mit Christoph Mooslechner, dem Skischulleiter von snowlife, im Kinderland oberhalb des 8erJets zum Gespräch. Mit dem erfahrenen Skilehrer und Vater von zwei Mädchen unterhielt ich mich angeregt über seine Erfahrungen mit Kleinkindern in Skikursen, der Rolle der Eltern und welche Voraussetzungen Kinder mitbringen sollten, damit sie mit Freude diese Sportart erlernen.

Fremdbetreuungserfahrung ist von Vorteil

Wenn ein Kind motorisch vorgebildet ist und Fremdbetreuungserfahrung hat, ist dies eine sehr gute Voraussetzung. Eine sehr gute Idee sei es außerdem, dass die Eltern schon Zuhause übten, wie ein Helm aufgezogen wird oder wie sich Skischuhe anfühlen. Dann gewöhne sich ein Kind mit Spaß an die ersten Schritte im Schnee, erklärte Christoph Mooslechner. Denn Spaß und spielerisches Lernen, und das ist ja auch elementar im Konzept von Prof. Dr. Memmert, ist bei der ganzen Sache ganz wichtig.

Es geht nicht um neue Skistars

Auch sollten die Erwartungen seitens der Eltern nicht zu hoch sein. Ziel sei es ja nicht, einen neuen Skistar zu erschaffen, sondern die Kinder langsam an das neue Element „Schnee“ heranzuführen und ihnen das erste Gleitgefühl auf Ski zu vermitteln. Das setzte dann Chris mit Skilehrerin Laura im Anschluss an unser Gespräch auch gleich in die Tat um. Der zweite Skikurstag für unsere kleinen Mädels begann heute an einem größeren Hang mit Babylift, sodass besseres Gleiten geübt werden konnte. Das Liftfahren in Begleitung klappte sehr gut und auch das Pflugfahren konnte hier etwas länger ausprobiert werden. Die Mädchen hatten gute Laune und verfolgten gespannt, was Chris ihnen erzählte und fühlten sich schon wie die „Großen“. Jedes der Mädchen hatte ihr Erfolgserlebnis und beendete fröhlich ihre Skistunde.

Speed, carven und viel airtime

Was man alles schon kann, wenn man ein paar Jahre auf Skiern steht, zeigten uns Luca (5), Joelle (5) und Mara (7) am Mittwochnachmittag auf einem abgesteckten Rennkurs. Christoph schob noch schnell ein Training mit den Kindern ein, bevor es „Klappe pistenkids, Rennkurs die erste“ hieß. Die drei Youngsters zeigten sich unbeeindruckt von der Kamera und boten uns Action pur. Mit super Kurvengefühl, sicherem Stangenfahren und viel Speed ging es den Kurs hinunter. Unser Kameramann Jannik hatte große Mühe, der Geschwindigkeit zu folgen, um die Kids perfekt im Fokus zu haben. Damit mehrere Läufe gestartet werden konnten, brachte der snowlife ski doo die Kinder immer wieder hinauf an den Start. Und die hatten bei jeder Abfahrt fun, fun, fun. Es war ein wunderbarer Tag mit den Kindern auf der Piste. Die Freude, das Lachen, die Aufregung, der Ehrgeiz, der Schnee, das Wetter – jedes Kind war ein kleiner Star auf Skiern. Es gibt solche Tage, an denen einfach alles passt. Dieser war einer.

Sichtung des Materials am Abend

Der Abend wurde dann im Appartement verbracht, zur Sichtung der ersten Filmaufnahmen und zur Vorbereitung auf den nächsten Drehtag. Schön, dass man die Speisen vom „La Luma“ mit aufs Zimmer nehmen kann. Auch im Hinblick, wenn man mit Kindern dort gastiert, die es sich auf den tollen Hochstühlen des Appartements gut schmecken lassen können. So wurde es ein sehr gemütlicher, entspannter und arbeitsamer Abend. Wir schauten das Material und sahen, dass es gut war. Wir aßen frischen Salat mit Riesengarnelen und schufen damit die ideale Grundlage zur intensiven Vorbereitung auf den nächsten Tag.

 

Aber dies ist eine andere Geschichte und soll beim nächsten Mal erzählt werden.
Bis dann. Liebe Grüße
Eure Loretta Langendörfer

 

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